Komponist


Thierry Roggens Kompositionsstil ist stets der traditionellen klassisch-romantischen Klangästhetik verpflichtet. Bereits als Vierjähriger schreibt er kleine Kompositionen, damals meistens im barocken Stil. Im Alter von acht Jahren komponiert er mehrere Fugen und improvisiert oft stundenlang am Klavier. 
Im September 2000 gewinnt Thierry nicht nur den 1. Preis am schweizer Jugendkompositionswettbewerb, sondern auch den Publikumspreis anlässlich der Präsentation seiner „Tageszeiten“ für Kontrabass und Streichquartett (erschienen im Verlag Musik HUG). Im Rahmen des Bachfestivals 2005 in Bern wird seine Fantasie „Hommage à Paul Klee“ mit grossem Erfolg uraufgeführt. In den Jahren 2008 und 2009 bringen das Orchester Jeunesses musicales sein Werk „Images“ unter der Leitung von Srboljub Dinič, und das Schweizer Armeespiel seine „Sinfonietta für Brass Band“ in einer Tournee durch die Schweiz zur Uraufführung. Den schönsten Moment im Fach Komposition erhielt Thierry allerdings für sein „Andante für Streichorchester“. Bei allen drei Aufführungen mit dem Orchester der "Bayerischen Philharmonie" beschenkte ihn das Publikum mit Standing Ovations. 
 

Arrangeur

 

Im Sommer 2011 rekonstruierte Thierry den Orchesterpart eines vermutlich vergessenen Kontrabasskonzertes von Johann Matthias Sperger. Ein Konzert, von dem weder ein Generalbass noch Orchestermaterial vorhanden war, sondern nur noch die Solostimme existierte. Aufgeführt wurde es nach seiner Fertigstellung erstmals an seinem Solisten-Abschlusskonzert in Freiburg i.Br (D) mit der Kurpfälzischen Philharmonie Mannheim.

Seine Arrangements beinhalten auch Kurioses, wie u.a. die Bearbeitung des sechsten brandenburgischen Konzertes von J.S. Bach für sechs Kontrabässe und Cembalo, oder Elvis Presley's Hit "Can't help falling in Love" für Kontrabass und Harfe.